Papiertüten gehören zur ältesten Tragehilfen, die von Menschen genutzt werden

Die Zeit der Plastiktüten ist vorbei. Plastik gehört zu den Werkstoffen, die als unsterblich gelten. Das bedeutet, dass eine weggeworfene Plastiktüte rund 500 Jahre benötigt, bis sich langsam in Mikroplastik verwandelt und zerfällt. Papiertüten können problemlos über das Altpapier entsorgt werden.

Vorteile von Papiertüten

Tüten aus Papier bieten den Vorteil, dass sie die Umwelt nicht belasten. Sie bestehen aus einem natürlichen Material und stehen in den unterschiedlichsten Größen und Formen zur Auswahl. Viele Hersteller von Papiertüten bzw. die Papierindustrie sorgen für eine optimale Pflege der Wälder. Sie pflanzen immer wieder neue Bäume, um einen positiven Beitrag zum Klimawandel zu leisten.

Wirtschaftlich und widerstandsfähig

Papiertüten sind widerstandsfähiger, wie man denkt. Sie können in den meisten Fällen problemlos mehrfach genutzt werden. Beim Befüllen sollte nur darauf geachtet werden, dass keine zu schweren oder feuchten Sachen transportiert werden wie beispielsweise Tiefkühlkost. Im Vergleich zu Stoffbeuteln oder anderen Tütenarten gelten Modelle aus Papier als günstige Variante. Nach dem Einkaufen lässt sich die Tüte entweder erneut als Transportmittel nutzen oder das Papier kann zum Schreiben von Einkaufslisten oder Einpacken von Geschenken verwendet werden.

Unterschiedliche Papierdicken

Nicht nur für den privaten Gebrauch, sondern auch für Unternehmen bieten sie viele Vorteile. Tüten aus Papier lassen sich wesentlich leichter und günstiger mit einer Werbung bedrucken. Die Qualität einer Tüte ist an der Dicke erkennbar. Je nach Tütenart steht eine Dicke von 100 g oder 120 g zur Auswahl. Kleine Papiertüten können ein Gewicht von bis zu 2 kg tragen. In größeren Tüten können Waren oder Dinge bis zu einem Gewicht von 14 kg getragen werden. Für den Transport von gekühlten Gütern gibt es inzwischen neuartige Papiersäcke. Sie halten auch über einen längeren Zeitraum Feuchtigkeit aus.